Neues Bad: Kosten Bad planen: Wie teuer wird mein neues Bad?

Den Wunsch nach einem neuen Bad gibt es vielleicht schon länger. Doch kann ich mir das überhaupt leisten – und auf welche Extras muss ich verzichten, wenn sich das Budget nur im mittleren Bereich bewegt? Wir haben mit den Profis von interdomus Haustechnik gesprochen: Diese Kosten fallen an – und so bleiben sie im Rahmen.

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Ob bei Küche oder Bad: Steht die Sanierung eines Wohnbereichs an, wird nach den ersten begeisterten Ideen und vorsichtiger Planung schnell die Kostenfrage laut: Was wird das neue Bad kosten – und kann ich mir mein Traumbad überhaupt leisten? Vorneweg: Ein Schnäppchen sind die wenigsten neuen Badezimmer. Denn es lohnt sich hier besonders, auf Qualität und gute Verarbeitung zu setzen. Bedenkt man die Tatsache, dass Badezimmer nur alle 20 bis 30 Jahre ausgetauscht werden, rechtfertigen sich auch höhere Preise. Und doch lässt sich auch beim Badezimmer an einigen Stellen sparen – allerdings vielleicht anders als du denkst!

Neues Bad planen: Welche Kosten fallen an?

Wie viel Budget eine Badsanierung verschlingt, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Während im neu gebauten Haus keine alten Fliesen abgeschlagen werden müssen, ist hier vielleicht die Planung von Anschlüssen und Co. aufwendiger als in einem bestehenden Bad. Zu den Kosten für Installation, ggf. Demontage und Umbau gesellen sich Kosten für die neue Einrichtung von Badkeramik bis Möbel, nicht zu vergessen sind weitere Ausstattungselemente wie Beleuchtung und Heizung. Bei einem Gästebad von etwa 3 bis 5 m2 können dabei Kosten im mittleren vierstelligen Bereich anfallen, ein kleines Bad von etwa 6 bis 9 m2 ist ab 10.000 Euro zu haben, während ein großes Bad ab 10 m2 zwischen 15.000 und 30.000 Euro kosten kann. Die Kosten variieren natürlich je nach Hersteller und Ausstattung. Einen ersten, sehr realistischen Überblick kann der Budgetplaner von interdomus Haustechnik geben: Unter interdomus.badbudget.de können alle relevanten Wünsche von Raumgröße und Sanierungsart über Flächengestaltung bis zu Einrichtung und Sonderausstattung eingegeben werden. Der Rechner spuckt anschließend einen geschätzten Investitionswert aus und stellt auf Wunsch direkt den Kontakt zu einem Fachbetrieb her.

Übrigens: Oft rechtfertigt sich eine initial höhere Investition – etwa für eine energieeffiziente Heizungsanlage – durch später niedrigere Betriebs- und Wartungskosten. Wer sich für zunächst teurere wassersparende Armaturen und Duschköpfe, pflegeleichte Oberflächen und stromsparende Beleuchtung entschieden hat, wird in Zukunft Wasser, Strom, Heizkosten und auch Ausgaben für Reinigungsmittel sparen. Auch der Wert einer Immobilie steigt mit einem hochwertigen Badezimmer.

Damit eine nachhaltige Badplanung zum Beispiel eines barrierefreien Badezimmers nicht durch die Überschreitung des Budgets gebremst wird, gibt es maßgeschneiderte Finanzierungsangebote sowie Förderungen von Staat und Pflegekassen, die z.B. bei der barrierefreien und altersgerechten Badsanierung unterstützen. Die von interdomus Haustechnik ins Leben gerufene Initiative proBAD kann dabei helfen: Über 400 Fachbetriebe, die sich darauf ausgerichtet haben, das perfekte Bad nach individuellen Wünschen zu gestalten, unterstützen auch bei der Entscheidung, welche Subventionierung für dich am besten geeignet ist. Hier findest du mehr Infos über das Konzept proBAD und mögliche Fördermittel.

Kosten sparen bei der Badplanung – worauf kommt es an?

Es sind nicht nur Ausstattung und Größe des Bads, die die Kosten in die Höhe treiben. Der Schlüssel für ein kosteneffizientes Bad ist eine gute und umsichtige Planung, die auch künftige Bedürfnisse miteinbezieht

Professionelle Badplaner machen sich beim Besuch vor Ort ein Bild von der individuellen Lage und besprechen die Wünsche: Dusche oder Wanne? Wie sollen die Flächen gestaltet sein? Wer etwa von luxuriösen Fliesen träumt, sein Budget aber nicht sprengen will, kann auf eine Teilverfliesung zurückgreifen und den Rest des Raums edel streichen oder verputzen lassen. Bei Teilsanierungen können vorhandene Leitungen und Anschlüsse weiterhin genutzt werden, auch auf die Demontage alter Fliesen kann im Zweifel verzichtet werden, wenn widerstandsfähige Wandverkleidungen (im Beispiel unten: RenoDeco von HSK Duschkabinenbau) bei einer Teilsanierung einfach über den Fliesen angebracht werden.

Badplanung beginnen: Was ist zu tun?

Wer das erste Mal ein neues Bad plant, sollte sich Zeit nehmen, um die gängigen Schritte der Badplanung in aller Ruhe zu durchlaufen. Inspirationen – zum Beispiel durch Deutschlands schönste Bäder, die interdomus Haustechnik und ZUHAUSE WOHNEN jedes Jahr gemeinsam auszeichnen – gehören dazu ebenso wie das Vertrautmachen mit den vorhandenen Gegebenheiten und potenziellen Fördermitteln.

Wer schon konkretere Vorstellungen hat, kann sein Wunschbad mit der ProBad Toolbox konfigurieren und mit dem enthaltenen herstellerneutralen Budgetrechner mehr über den Preisrahmen erfahren – noch vor dem Besuch im Fachbetrieb. Der ist mit der interdomus Fachbetriebssuche übrigens schnell gefunden: einfach Postleitzahl eingeben und schon lässt sich beim nächstgelegenen Badprofi direkt einen Termin ausmachen.