Keller ausmisten und aufräumen Schritt 2 bis 5: So bleibt dein Keller sauber!

In 5 Schritten zu einem aufgeräumten und organisierten Keller (funktioniert auch mit einem Kellerabteil oder einer Abstellkammer!): So klappt das Ausmisten mühelos

Kofferstapel

 

Schritt 2: Keller ausmisten – die Grundreinigung

Wenn du bis hierher noch keine Unterstützung von Familie und/oder Partner hattest, solltest du sie jetzt einspannen. Das Gute am Keller putzen: Die Grundfläche ist meist relativ gering, so dass du inklusive Kehren / Bodenwischen / Staubsaugen, Regale auswischen und Spinnweben entfernen nur wenige Stunden (wenn überhaupt) brauchen wirst. Ist dein Keller leer genug, kannst du dich jetzt sogar ans Streichen machen – dann machen Planung und Einräumen in Schritt 3 und 4 umso mehr Spaß!

Schritt 3: Keller-Stauraum neu planen

Wände und Böden sauber? Dann können Regale und Schränke um- bzw. neu aufgestellt werden. Die Devise lautet dabei: Schränke etwas tiefer im Keller aufstellen und Regale eher Richtung Ausgang – in Türnähe sollten die Teile verstaut werden, die häufig in Gebrauch sind und mit einem Handgriff geschnappt werden müssen.

Wer beim Entrümpeln aufmerksam war, kann bereits einschätzen, welche künftigen Lager-Gruppen den meisten Platz brauchen werden. Sind es das aufwendige Wintersport-Equipment in Familiengröße, der Handwerker-Bereich oder der Nostalgie-Koffer mit Erinnerungen an die Kindheit? Jede Gebrauchsgruppe sollte später einen festen Platz finden – optimalerweise umso leichter zugänglich, je häufiger sie in Gebrauch ist. Wenn du diese Größenordnungen im Hinterkopf behältst, fällt es dir leichter, die Anordnung von Standregalen und Schränken zu planen.

Auch eine Freifläche für aufeinander stapelbare Kisten oder größere Gegenstände wie Kinderräder solltest du einplanen. Hierbei aber darauf achten, Bodenabstand einzuhalten: Alle Gegenstände im Keller sollten so verstaut sein, dass der Fußboden permanent mit 3 cm Wasser bedeckt sein könnte. Direkt auf dem Boden sollten später nur wasserfeste Behältnisse stehen.

Nicht zuletzt ist auch der Blick nach oben gut für die Planung: Mit Haken, Halterungen und robusten Hängegarderoben können auch die Decken und Wände klappriger Kellerabteile zum Aufhängen von Skiern, Brettern oder anderem sperrigen Lagergut dienen.

Schritt 4: Keller ausmisten - Besitztümer kategorisieren und einräumen

Hast auch du bislang pro Jahr mindestens eine Kiste mit Erinnerungen in den Keller getragen, auf der nur „Krimskrams 2018“ oder „Kinderzimmer 2009“ stand? Jetzt ist es an der Zeit, die zahlreichen Keller-Kisten auseinanderzuklamüsern, Kinderklamotten von Spielzeug zu trennen und Küchengeräte zusammen zu gruppieren.

Außerdem musst du dich um den großen Berg an vereinzelten „Behalten“-Gegenständen kümmern: Welche sollen künftig im Wohnbereich deponiert werden, welche sollen im Keller verbleiben, was brauchst du häufig und was kann vielleicht doch ganz deinen Besitz verlassen? Das Ziel ist, jeden Gegenstand einer Kategorie zuzuordnen, z.B. Werkzeuge, Vorräte, Sommerkleidung oder Kinderspielzeug. Auch Erinnerungen finden im neu geordneten Keller einen Platz – in einer (!) Kiste statt vielen einzelnen Kartons und Körbchen.

Alle Gegenstände sollten staubsicher verpackt und beschriftet werden, bevor sie ihren Weg in die Regale antreten. Dabei darauf achten, dass die Beschriftung auch nach dem Einräumen noch sichtbar ist. Ist in einer Kategoriekiste noch Platz für mehr, sollte diese gesondert gekennzeichnet werden.

Die wichtigste Regel beim Einräumen lautet: Was du nur einmal im Jahr (oder seltener) anfasst, kann zuhinterst im Keller deponiert werden. Werkzeuge, Sport-Equipment und andere regelmäßige Gebrauchsgegenstände sollten in Griffweite und möglichst nicht hinter verschlossenen Türen verstaut sein. So verringert sich die Suchzeit.

Apropos Suche: Hast du eine Kategorie vollständig eingeräumt, hilft ein Foto von der Anordnung, um sich an die Verteilung zu erinnern und den Gegenstand beim Zurückbringen wieder richtig einzuordnen.

Schritt 5: Keller ausmisten – Ordnung halten

Der Schleier des Vergessens ist der Feind jedes organisierten Kellers – deshalb solltest du die Fotos, die du von deinen Kategorie-Ecken gemacht hast, am besten ausdrucken und an die Kellertüre hängen. Auch eine Legende für verwendete Farbcodes (Grün = Sportzeug, Rot = Werkzeuge etc.) hilft, sich im Keller zurecht zu finden.

Außerdem solltest du eine Mini-Ausstattung an Putzmaterial im Keller aufbewahren – fallen dir auf der Suche nach der Osterdeko die Staubflocken entgegen, kannst du dich mit einem kleinen Besen und Kehrschaufel direkt ans Werk machen.

Nicht zuletzt geht es künftig darum, diszipliniert zu bleiben: also in der Wohnung nicht wieder eine Ansammlung mit „Dingen für den Keller“ anzuhäufen, die dann doch wieder in einer einzelnen Kiste „irgendwo“ im Keller landen. Sondern vielmehr zu wissen, welche Kategoriekiste noch Platz für die Ausstechförmchen hat, die du erst im Dezember wieder brauchen wirst und wo das Bowle-Set für den Sommer zu finden ist, an das du natürlich erst kurz vor der Party denkst. Wer nicht lange suchen muss, kreiert weniger Chaos!

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