Pfannkuchen: Rezepte Schnell gemacht und so vielseitig!

Pfannkuchen, Eierkuchen, Crêpes, Pancakes: Der Rezepte-Klassiker und seine Variationen gehören zu den schnellsten, einfachsten und beliebtesten Gerichten. Ganz nebenbei sind Pfannkuchen auch supervielseitig: Von Spargel bis Käse, von Orangenscheiben bis Ricotta – wir zeigen Rezepte, mit denen der klassische Pfannkuchen zum raffinierten Lieblingsessen wird. Plus Tipps, wie Pfannkuchen garantiert gelingen!

Pfannkuchen

 

Pfannkuchen, Pancake, Palatschinken: Welche Unterschiede gibt es?

Das Streitthema zuerst: Was ist eigentlich was und welche Unterschiede gibt es zwischen Pfannkuchen, Pancakes und Co.? Das Grundrezept für die klassischen Pfannkuchen besteht aus Eiern, Mehl und Milch (plus ggf. Zucker), der Pfannkuchen wird entsprechend nicht im Ofen, sondern in der Pfanne gebacken.
Auch Eierkuchen enthalten die drei Grundzutaten – allerdings im Verhältnis mehr Eier. Sie sind oft etwas dicker als der klassische Pfannkuchen – und definitiv dicker als Crêpes, die bretonische Variante des Pfannkuchens, deren Teig aufgrund eines höheren Milchanteils flüssiger ist und hauchdünn auf einer Crêpière verstrichen wird. Im Gegensatz zum oft in der Mitte geklappten Eierkuchen und den gerollten klassischen Pfannkuchen werden Crêpes meist auf ein Viertel ihrer Größe zusammengefaltet. Crêpes (die am ehesten mit den österreichischen Palatschinken vergleichbar sind) sind übrigens eine Weiterentwicklung der Galettes: Diese ebenfalls aus der Bretagne stammenden Pfannkuchen werden aus geriebenen Kartoffeln oder Getreide wie Buchweizen, Hafer oder Mais (plus Wasser und Salz, ggf. auch Milch, Honig und /oder Ei) hergestellt und sind zumeist herzhaft befüllt.
Die US-Variante des Pfannkuchens heißt Pancake, hat einen höheren Mehl-Anteil, dem oft etwas Backpulver zugefügt wird – so wird der Teig zäher und dickflüssiger und der Pancake bleibt nach dem Backen dennoch fluffig und leicht.
Der Berliner Pfannkuchen – auch Krapfen genannt – unterscheidet sich in der Zusammensetzung und der Zubereitung vollkommen vom dünnen Pendant: Der süße Hefeteig wird schwimmend in Fett ausgebacken und anschließend mit Konfitüre gefüllt und mit Puderzucker oder einer Glasur überzogen.

 

Vom Grundrezept zur Variation: So vielseitig sind Pfannkuchen

Das Grundrezept für Pfannkuchen (für etwa 7 Stück) besteht aus 2 Eiern, 200 ml Milch, 200 g Mehl, je einer Prise Salz und Zucker sowie etwa 60 ml Mineralwasser, die den Teig lockerer machen. Doch natürlich entwickeln sich Rezepte weiter und es sind unendlich viele Variationen für jeden Geschmack entstanden: Pfannkuchen ohne Ei, ohne Milch, mit Vollkornmehl und/oder aus dem Thermomix... Alle Variationen haben ihre Vorteile – und können durch besondere Füllungen, herzhaften oder süßen Belag individuell gestaltet werden.

 

Mit diesen Tricks gelingen Pfannkuchen ganz sicher:

  1. Die Zutaten in der richtigen Reihenfolge mischen: Zuerst werden Mehl und Milch miteinander vermischt, dann das Ei zugegeben. Zum Schluss wird dem homogenen Teig ggf. noch Mineralwasser zugefügt, wenn ein besonders schaumiger Pfannkuchen gewünscht ist.
  2. Teig ruhen lassen – unter einer Bedingung! Weil sich das Glutennetz des Mehls entfalten muss, tut dem Pfannkuchenteig ein bisschen Ruhe gut. Es sei denn, du arbeitest mit einem Rezept mit Backpulver – dann sollte der Teig gleich weiterverwendet werden. 
  3. Nicht zu heiß backen: Wer seinen Teig in eine superheiße Pfanne füllt, verbrennt das Äußere vom Pfannkuchen, während das Innere noch flüssig ist. Eine Stufe 3 von 4 oder 6 von 9 ist optimal.

Gut zu wissen - weitere Tipps für Pfannkuchen-Bäcker

Welches Fett zum Pfannkuchen backen verwenden – und wie viel?

Achtung: Kenner verwenden vor allem bei der herzhaften Variante der Pfannkuchen Butter oder Butterschmalz zum Ausbacken. Ersteres gibt dem Pfannkuchen ein besonderes Röstaroma, das fast schon karamellig ist, birgt aber die Gefahr des Anbrennens. Übrigens: Der amerikanische Pancake wird meist mit wenig Öl ausgebacken. Auf Fett verzichten solltest du bei keiner Variante - es trägt als Geschmacksträger maßgeblich zum anschließenden Genuss bei.

Welche Pfanne ist die richtige zum Pfannkuchen backen?

Optimal zum Pfannkuchen backen sind beschichtete Pfannen mit einem flachen Rand – das erleichtert das Wenden, zudem kann der Pfannkuchen nach dem Backen einfach aus der Pfanne gleiten. Das Erfolgsgeheimnis der optimalen Pfannkuchenpfanne liegt aber in seinem Pfannenboden: Er sollte dünn und eben sein - aber nicht zu dünn, damit die Bräunung gleichmäßig ist und die Pfanne sich durch die Hitze nicht verzieht. Ob Aluguss oder Gusseisen – perfekt wird die Pfanne durch einen langen Pfannenstiel, damit sie gut auch nur mit einer Hand zu halten ist.

Wann Pfannkuchen wenden?

Wie lange jede Pfannkuchenseite backen muss, ist von der Schwere des Teigs, aber auch von Hitze und Dicke des Pfannenbodens abhängig. Zwischen 1 und 2 Minuten sollten ausreichen, um jede Seite goldbraun zu backen. Wer Hilfe beim Wenden braucht, verwendet einen Deckel oder Teller, der auf die Pfanne gelegt wird. Pfanne dann umdrehen, so dass die bereits gebackene Seite oben auf dem Teller liegt und den Pfannkuchen anschließend wieder in die Pfanne gleiten lassen.

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